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Lola Angst

http://www.lola-angst.de
http://www.myspace.com/lolaangst
[Livedates von Lola Angst]
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Die Legende:

Es war einmal eine kleine alte Kirchenorgel, die stand allein und verlassen in der Lichtenberger Dorfkirche bei Berlin... Sie musste jahrzehntelang für die Sonntagsmesse herhalten und das fürchterliche Gesinge alter Greise begleiten. Da kamen eines Nachts zwei Landstreicher daher, entführten sie und gaben ihr den Namen LOLA. Seitdem sind die Drei auf großer Reise und auf der Flucht vor Kirche und Staat...
Lola Angst waren geboren. Nun streben sie unaufhaltsam vorwärts, auf dem Weg zur absoluten musikalischen Weltherrschaft.

Dramatis Personae:

Alexandar Goldmann, klassisch ausgebildeter Kirchenorganist; spielte schon als Kind die Messen in einer kleinen Dorfkirche...

     

...bis zu jenem schicksalhaften Sonntag im Herbst, wo der pubertierende Sprössling nach höllischen Improvisationen der heiligen Lieder vom Dorfpfarrer vor versammelter Kirchengemeinde mit einem Fußtritt aus der Kirche befördert wurde. Seither verbringt er sein Leben mit einem Bein auf Konzertbühnen, mit einem im Gefängnis und dem dritten im Grab.

Reiner Schirner ist wiederum schon lange mit seinen analogen Synthesizern verheiratet, und verbrachte die letzten Jahre am Liebsten an den Drehreglern von Kultgeräten, wie dem Mini Moog und den Linn Drums, hochgradig süchtig nach neuen Sounds. Auch er fühlt sich bei LOLA so wohl wie noch nie zuvor...

Die Show:

Lola Angst, ein 300 kg Ungetüm mit 36 Pfeifen, aus denen bis zu acht Meter hohe Flammensäulen schießen, ist das Kernstück der Show. Goldmann schreit, singt, und spielt auf ihr mit Händen und Füßen, triggert Synthesizer an, die Schirner live mixt und verfremdet. Das eingespielte Team wird in Clubshows von zwei hübschen Ballerinas, Nastja Yakymenko und Cristina Voce vom deutschen Staatsballett, begleitet. Eine Show, so unangepasst und verrückt wie ihre beiden Protagonisten ... kollektiver Wahnsinn und Blitzbekehrungen zur Church of Lola sind Nebenwirkungen, die beim Publikum regelmäßig zu beobachten waren.

Die Mission:

Lola Angst ist Musik gewordene Rebellion. Nach ihrer Ode an den Hedonismus auf "The Council of Love" (2006), begaben sich die beiden Missionare des Wahnsinns, Goldmann und Schirner, direkt ins dämonische Zentrum des deutschen Spießertums: nach Süddeutschland. Der "Schwarzwald" (2007) wurde zum Schauplatz der apokalyptischen Endschlacht zwischen domestizierten Hauschweinen und verbündeten Wildschweinen.

Ihren festen Wohnsitz haben Lola Angst bereits vor Jahren aufgegeben und rollen seitdem 200 Tage im Jahr als musikalische Nomaden in zu Clubs umfunktionierten, alten Reisebussen der Bundeswehr kreuz und quer durch die Republik. Ihre an unregelmäßigen Orten und zudem relativ spontan stattfindenden Bus-Parties haben auch überregional den Ruf von Kult-Happenings. Da die Kunde nur per Mund-zu-Mund-Propaganda und Myspace verbreitet wird, hat "dabei gewesen zu sein" mehr als nur einen Hauch von Exklusivität. Die Mobilität hat auch weitere Vorteile: man kann sich von immer neuen Orten inspirieren lassen, fleißig überall neue Jünger für die Church of Lola missionieren, und ist der Obrigkeit, wenn nötig, immer eine Reifenspur voraus. Das ganze Spektakel um LOLA und ihre Touren wird dabei immer fleißig gefilmt.

Zunächst einmal haben Don Goldmann und Sancho Schirner aber Ende 2009 den düsteren Schwarzwald hinter sich gelassen, um weiter gegen die Windmühlen von Ordnung, Gesellschaft und Doppelmoral anzurennen. Auf "Viva La Lola" (2009) verpacken sie den Pioniergeist der Frühphase der elektronischen Popmusik in ein wunderbar verschrobenes, schön schräges und dennoch club-taugliches und unwiderstehlich eingängiges Anti-Pop-Korsett, wohl wissend, dass die Weltherrschaft nicht in einem Tag und schon gar nicht durch Selbstaufgabe erreicht werden kann. Elektronischer Wahnwitz mit Suchtpotential, der sich von hinten anschleicht, um dann ganz und gar Besitz von dir zu ergreifen: wenn eine Band den Pioniergeist von Bands wie Fad Gadget oder Gary Numan anno zu neuem Leben erweckt hat, dann ist das Lola Angst. Seit 2011 ist Alexandar Goldmann zudem mit seinem "Dark Kasperle Theater" unterwegs, um den gängigen Szene-Mainstream mal ordentlich auf die Schippe zu nehmen. Von Alexander Spreng (
ASP) bis Peter Spilles (Project Pitchfork) kommt hier keiner ungeschoren davon.

Lola Angst sind anders ... Sie befinden sich auf einem idealistischen Kreuzzug für Nonkonformismus und heilenden Wahnwitz ... Let the Dark Machine roll!

     
Foto & Biographie: Mit freundlicher Genehmigung von Out Of Line
     

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